Berufsvorbereitung – ein Schritt auf dem Weg zum Erfolg

Jeder Heranwachsende und Jugendliche, der in ausreichendem Maße Verantwortung für sein späteres Leben übernimmt, wird sich auch frühzeitig darum kümmern, wie es nach der Schule einmal für ihn weiter gehen soll. Welchen Beruf soll er ergreifen und auf welchem Weg kann er an sein gestecktes Ziel kommen? Das sind Fragen, die er sich stellen sollte und mit denen er sich auch mit Hilfe seiner Eltern umfassend auseinander setzen muss.

Selbstverständlich stehen für Kinder und Eltern zahlreiche Hilfen zur Verfügung, wenn es darum geht, den richtigen Weg einzuschlagen oder auch darum, ob ein entsprechendes Berufsbild für den jeweiligen Schüler überhaupt geeignet scheint. Wer sich, übertrieben gesagt, die einfachsten Englisch-Vokabeln nicht einmal merken kann, geschweige denn der Grammatik dieser Sprache mächtig ist, der wird oder sollte sich zumindest nicht für einen Dolmetscher-Beruf in dieser Sprache entscheiden.

Um selbst herauszufinden, ob ein Beruf für einen Jugendlichen geeignet ist oder nicht, ist ein wenig Vorbereitung vonnöten. Dafür werden in manchen Schulen die Schüler jedes Jahr aufgefordert, sich einen geeigneten Platz für ein Praktikum zu suchen. Dieser sollte optimalerweise mit dem späteren Berufsbild zumindest annähernd übereinstimmen oder diesem ganz und gar entsprechen. In diesen Praktika lernen die Schüler den Beruf kennen und können sich damit selbst ein Urteil darüber bilden, ob dies das Richtige ist oder eher nicht ihren Interessen und Neigungen entspricht.

Außerdem sollten Schüler, die bereits kurz vor dem Schulabschluss stehen, also mindestens 14 Jahre alt sind, versuchen, in den Ferien einen Ferien-Arbeitsplatz in dem gewünschten Beruf zu finden und diese Arbeit auch einmal über mehrere Wochen auszuüben. Auch so können sie letzten Endes Entscheidungen für oder gegen einen Beruf leichter fällen. Des Weiteren haben sie bei dieser Art der Berufsvorbereitung bereits erste praktische Erfahrungen sammeln können, was sich in jedem Fall positiv bei einer Bewerbung auswirken sollte, wenn man so schlau war, sich vom jeweiligen Betreuer eine verbale Beurteilung ausstellen zu lassen.

Sollte man sich bis zum Ende der Schulzeit noch nicht für einen konkreten Beruf entschieden oder keinen Ausbildungsplatz bekommen haben, dann steht in Deutschland auch die Möglichkeit „Berufsvorbereitendes Jahr“ zur Verfügung. Hier hat man sogar die Chance, eventuelle schlechte Noten in den Hauptfächern verbessern zu können, da sie zum festen Bestandteil dieser Berufsvorbereitung gehören. Auch ein freiwilliges ökologisches oder soziales Jahr kann zur Ausbildungsvorbereitung genutzt werden, wenn man später in diesen Fachrichtungen tätig werden möchte.